Bin ich ein Zombie?

Kategorien RPG Maker

Zumindest fühle ich mich so. Dieses Semester ist wirklich mörderisch gewesen… Eine Klausur und ein Blockseminar stehen sogar noch an, aber hey, ich habe wieder Zeit Zeug zu tun, das nichts mit der Revitalisierung des Tourismus in Izu oder der vergleichenden Institutionen Analyse zu tun hat.

 

Jedenfalls habe ich vor die nächsten Tage (endlich mal) meinen Stream zu starten und mich einfach mal blind ins Getümmel zu werfen. Nicht nur Gameplay, sowas wie dumpster bracket doto oder Wings of Vi wird es zu sehen geben, sondern auch meine Versuche im RPG Maker VX Ace. Ich habe da so eine Idee und ich möchte gucken, ob ich die umsetzen kann. Hier ein kleiner Screenshot eines größeren Dorfs/Kleinstadt, die wohl als Startpunkt und Questhub funktionieren wird.

Größere Stadt

Das Mapping ist noch lange nicht vollständig… Das Gebäude rechts unter dem Pub/Inn wird das Haus des Protagonisten, wobei temporäre Unterkunft es besser trifft. Zumindest am Anfang wird der Protagonist dort vom Besitzer des Ladens, eines alten Jägers aufgenommen und angeheuert ihm zu helfen. Mit der Zeit soll der Spieler dann in der Lage sein den Laden ganz im Harvest Moon Stil ausbauen zu können, sobald er sich die notwendigen Materialien erfarmt hat. Notwendig für das Spiel und die „Haupthandlung“ wird es wahrscheinlich nicht sein. Durch die Erweiterungen wird der Spieler lediglich in der Lage sein neue Crafting Methoden freizuschalten, die ihm natürlich entsprechende Vorteile geben werden. Was genau, wie genau, wann genau weiß ich zwar noch nicht, aber ich bin mir schon recht sicher, dass ich nicht zu außergewöhnlich aufwendigen Methoden greifen muss, um das zu verwirklichen.

Was das Crafting angeht stellt sich mir noch ein paar ungeklärte Fragen. Sind abbaubare Materialien auf den einzelnen Maps eine gute Idee? Soll die Fähigkeit verschiedenartige Materialien abzubauen durch ein Levelsystem ähnlich wie in MMOs gesteuert werden? Wobei mir beim Schreiben schon klar wird, dass es wohl nicht so sein wird. Viel zu abstrakt für eine Singleplayer RPG. Und wer farmt denn schon gerne Stunden für ein Level um einen bestimmten Gegenstand bauen zu können. Das macht keinen Spaß.

Wie viele Arten von Crafting wird es geben? Und wie steht es mit dem Balancing der gecrafteten Gegenstände? Kann die Protagonistin, eine normale Jägerin, die einfach nur in eine Reihe von gefährlichen Situationen hineingestolpert ist, wirklich am Ende die ultimativen Waffen, Rüstungen, Tränke und Formeln herstellen? Soll es vielleicht auf einen Crafting Tree beschränkt sein? Schließlich kann eine einzige Person in einem Leben unmöglich in allen möglichen Professionen an der Spitze stehen. Soll man es vielleicht auslagern? Aber wenn man es auf „Meister Charaktere“ auslagert, dann werden die Crafting Erweiterungen im eigenen Haus irgendwie überflüssig…

Wer nicht aufs Crafting steht wird die Materialien auch einfach verkaufen können und sich dann von dem Geld Ausrüstung leisten können, die ausreicht um das Spiel zu beenden. Aber die wirklich coolen Effekte sind dann natürlich dem gecrafteten Kram vorbehalten… Denk ich…

 

Die Geschichte selbst steht noch nicht. Nur der Grundgedanke und die grobe Richtung ist klar. Allerdings bin ich auch jemand, der sich zuerst um die Welt und dann erst um die Story kümmert. Also sollte ja klar sein, dass das Weltdesign bereits ein wenig stärker durchdacht ist. Aber das ist auch noch nicht vollständig, von daher werden Infos dazu in einem späteren Post folgen.

 

Ach ja, schönen, god damned, Valentinstag.

Seit nun über 3 Jahre bin ich begeisterter Spielleiter für Rollenspiele. In erster Linie spielen wir Exalted (die Hohen) und sind mittlerweile auf die 3. Edition umgestiegen. Aber ich habe auch schon Erfahrungen mit Splittermond und Numenera (ich liebe System und Welt) gesammelt. Als Spieler kämen da dann noch DSA hinzu mit dem ich quasi angefangen habe. Aber jetzt leide ich unter dem typischen Spielleiterfluch. Selbst komme ich nur noch selten zum spielen. :D

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